Am Tag der hl. drei Könige

Moin, am heutigen Abend wird der Tannenbaum ein letztes Mal in der Pracht seiner Bienenwachskerzen erstrahlen, morgen wird er abgeschmückt, alles für das Weihnachtsfest anno 2013 n. Chr. ordentlich verstaut und der Baum nach draußen verbracht. Mit dem Tag der hl. drei Könige geht für uns das Weihnachtsfest zuende, manche halten ihren Baum noch etwa zwei Wochen länger fest -wir nicht, einmal ist es sowieso vorbei.

 

Schön war es, dass gestern die Sternsänger uns antrafen. Wir haben uns hier am Obenende sehr über die drei geübten Stimmen gefreut und gerne etwas für die Kinder in der Welt gegeben. Kinder? Ja, gibt es auch hier immer weniger. Und so haben sich Frauen aus der Kirchengemeinde zusammengetan, einzuspringen. Der demografische Wandel erreicht das Obenende.

 

Und da uns ansonsten nichts an Neuigkeiten erreicht hat, die wir hier ausgiebig diskutieren und zum Besten geben können, warten wir den morgigen Tag ab. Warum? Na, am 3-Königstag werden doch überall schlaue Reden seitens der Politiker gehalten, Geschenke verteilt, wieder zurückgeholt oder gegenseitig geklaut. Warten wir doch einfach mal ab, was das wieder so alles gesagt wird und wurde, gurgeln das mal in Ruhe runter und spucken den verbleibenden Rest wieder aus. Etwas bleibt immer hängen.

 

Stattdessen heute ein kleiner Streifzug durch mein lyrisches Tun.

 

 

Die Veränderung

Dieses Gedicht halte ich für eines meiner schönsten Liebesgedichte, weil es nicht anhimmelt, sondern die Wirkung und Veränderung der anderen auf einen beschreibt - vielleicht auch Wechsel- wirkungen andeutet.



Weißer Clown (Selbstbildnis)

Dieses Gedicht entstand aufgrund des Niedergangs eines Literaturforums, in dem zuletzt  nur noch ich schrieb und die Verbliebenen erfreute. Ich habe dann dort als Letzter aufgehört. Heute lese ich das Gedicht anders, mit viel breiterer Bedeutung. Sie war ursprünglich nicht so angelegt, aber . . . 



Nicht verlassen

Dieses Gedicht entstand, als der Tod nun auch und sehr unvermittelt meine Geschwister erstmalig erreichte. Ich bin der Zweitjüngste. Das Gedicht gibt meine Ahnung davon wieder, wie es weitergehen könnte oder wird, mag ich wohl heute sagen, wenn ich mein Empfinden bei vielen anderen Todesfälle erinnere und betrachte.  



Das konnte doch jetzt - oder? Einen schönen Sonntag noch und Tschüss

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