In der Ruhe liegt die Kraft

Moin, kalt ist es und wir warten ungeduldig auf Tage, die uns sicher über gefühlte Minusgrade bringen, für die Nächte haben wir andere Möglichkeiten - aber schön ist es nicht! Die armen Zugvögel kommen nicht in ihre Brutgebiete oder suchen dort, mühsam hingefunden, zunächst noch vergebens nach Fröschen, Mäusen, Insekten oder was sonst noch in den Magen passt. Alles ist noch auf Winter gepolt und der Wind fegt nicht nur den Himnmel frei von Wolken - zumindest hier am Obenende - sondern auch die Kälte durch jede Ritze. Anderswo mag es zudem noch schneien - wir haben ja noch ein Telefon, manche Klage einzufangen und auch "Das Netz" ist voll davon. Dabei möchte man allen doch nur ganz mutig zurufen: Bleibt ruhig, alles wird gut. Denn wir wissen: "In der Ruhe liegt die Kraft." Kann das? Das kann.

 

Was haben wir nicht alles hören müssen und selber dazu eingebracht, als es bis vor wenigen Wochen immer um die katholische Kirche ging. Gab da ja auch soviel zu erzählen - aber nichts tat sich. Bis der eine Papst emeritierte und der neue strahlend aus der Pampa kam, seine Aufregung wahrscheinlich hinter seinem schlichten Gewand verbarg, einfach nur Hirte sein wollte. Er wird sich nun entscheiden müssen, ob er die Kirche führen will und wird, oder lieber das Logo der ältesten Instutution der Welt sein möchte. Kann er entscheiden - im Sinne von dürfen? Wir hoffen auf seine Ruhe, denn darin liegt seine Kraft. Vielleicht war auch deshalb sein Treffen mit dem emeritierten Papst so anrührend. Das Foto spricht wenigstens davon. Obwohl, wer empfängt eigentlich wen? Doch das scheint dem sichtbar Jüngeren kein Problem zu sein. Aber vielleicht hätte das Bild doch etwas mehr im Mittelpunkt stehen und größer als zwei Spalten sein können. War ein absolut historisches Ereignis! Kann das? das kann.

Es geht uns um die Ruhe, in der die Kraft liegt, mal sehen. Und vielleicht geht ja die Landesgartenschau 2014 in Papenburg mit einem guten Vorbild voran. Die glauben noch an den Frühling und das Ostervergnügen - letzteres wird sicherlich auch vom Papsttum in der nächsten Woche gefeiert werden. Aber die Landesgartenschau wirbt mit diesem Fest mutig für ihren Event in einem Jahr. Macht uns auch Hoffnung, alles wird gut werden, denn der Gartenschau-Zugvogel, naja, ist eine Möwe . . . , schwingt gut behütet seine Flügel, lockt nach draußen. Ja, solche Werbung macht Hoffnung auf noch mehr Frühling. Seien wir doch nicht so zaghaft, kalendarisch ist dieser doch erst wenige Tage alt und bis Ende Mai wird es sicherlich noch richtig heiß werden! Kann das? Das kann.

 

Und wenn alles mal nicht so richtig laufen wird, wie wir es uns wünschen, gibt Sophie Hunger Lebenshilfe. Sophie Hunger ist eine Schweizerin, singt und schreibt Songs, ist eines der Highlights des Festivals "Popsalon" am 12. April in der Osnabrücker Lagerhalle. Wenn die mal nicht gut drauf ist, so schreibt der Emsland-Kurier, dann zieht sie sich auf ihren "anderen Planeten" zurück, liest den Kicker, verfolgt Roger Federer im Tenniszirkus und sucht die virtuelle Nähe von Jürgen Klopp mit seinen Fußball-Abläufen: "Da kann ich mich einloggen, auch in nervösen Zeiten gibt mir das Geborgenheit." Liest man dann das ganze Interview, hört es sich anders an. Da loggt sie sich beim Kicker ein, der bietet ihr Geborgenheit in einer unsteten Reisewelt und Jürgen Klopp ist als talentierter Trainer immer für gute Ratschäge im Leben da. Aber was macht das schon? Sind eben sonntägliche Werbemedien. Und daraus bereiten wir dann unser Rührei zum Frühstück. Salzen und Pfeffern es allerdings etwas. Muss das? Das muss.    

 

Wir könnten natürlich auch noch den Wecker zitieren. Dort wird von einer positiven Wanderungsbilanz mit den Niederlanden gesprochen. Die Holländer kommen jetzt gerne zum Tanken und Arbeiten ins Emsland! War vor einem guten Jahr genau anders herum. Aber dieses Pflänzchen wollen wir noch etwas beobachten, denn in der Ruhe liegt die Kraft! Auch hier am Obenende beim Frühstück.

 

So, noch eine Tasse Kaffee. Rührei gab es ja schon. Tee wurde wurde mir gestern von einem Leser vom Obenende vorgeschlagen, ich bleibe aber beim Kaffee und Tschüss!     

Kommentar schreiben

Kommentare: 0