Sturmzeit

Pünktlich mit Beginn der Winterzeit, besser der Normalzeit, hat auch die Zeit der gewaltigen Stürme eingesetzt. Nicht lange hat diese heftige Phase angehalten, aber intensiv. Nein, die Dachpfannen sind alle drauf geblieben, auch bei den Nachbarn. Nur die Restmülltonne wurde laufend unmgeweht, wohl weil sie besonders leicht war und nicht viel enthielt. Aber das Bisschen habe ich dann mehrfach wieder eingesammelt, während die Tonnen auf der anderen Straßenseite nicht so sehr vom Wind angegriffen wurden, schließlich die Tonne in die geschützte Einfahrt zurückgezogen und aufmerksam das Leerungsfahrzeug abgewartet. War etwas später heute, weil der Fahrer wohl manche Tonne wieder gerade gestellt hatte, damit sie von der Leerungsmechanik erfasst werden kann. Aber den herausgeflogenen Müll wird er nicht eingesammelt haben.

 

Dann kam er, ich konnte ihm meine Tonne noch gut unterschieben, als er die Sackgasse verließ. Die nun aber überall leeren Tonnen flogen gleichfalls munter durch die Gegend. Von woanders aus der Republik hörte ich, dass ganze Mahagoni-Terassen-Möbel ihren Weg auf die Straße gefunden hatten. Da war es hier vergleichweise ruhig. Allerdings legten sich am Hauptkanal reisige Trauerweiden auf die Seiten und mussten von der Feuerwehr als erstes beseitigt werden. Am Bethlehem-Kanal war dann natürlich zunächst keine Zeit, sodass man im Zick-Zack durch die Äste musste. Gab auch noch mehr Schäden, man kann das alles in der Ems-Zeitung und ihrer Bilderfolge nachlesen.  

 

Das zum Sturm, der über das Emsland hinweggefegt ist.

 

Aus Berlin hört man nichts, Ruhe vor dem Sturm? Meldungen über eine Hinauszögerung der Energiewende machen die Runde, was ist da dran? Das kann doch wohl nichtg wahr sein? Und man denkt unwillkürlich daran, dass das Wichtige wohl in den Flautenzonen, den windstillen Ecken passiert. War ja auch gestern bei Jauch so, als die von ihm als wichtig in den Mittelpunkt gestellte Frage nach der NSA durch unaussprechliches Nichtsagen des Herrn Kornblum zum einen Teil bedantwortet wurde. Und der andere Teil fand seine Antwort in seiner Bestätigung, dass die Diskussion nun sehr notwendig sei, eine Ordnung in die digitale Welt zu bekommen. Allerdings dass Herr Snowdon sie losgetreten hatte und vor allem wie, das wäre nicht in Ordnung. Er hätte sich zum Verräter gemacht, für das was er sagen wollte, hätte es einen gesetzlichen Weg gegeben.

 

Oh, Herrn Kornblum, das organisierte Schweigen gebiert eine erforderliche Diskussion! Ich weiss nicht, wer persönlich einen Schaden hatte, unserer bestand in einem vom Sturm heruntergerissenen Windlicht. Das wird man ersetzen können. Tschüss.   

      

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