Ich bin in Eile, meine liebe Mata Hari! (5)

Ich komme nur schnell vorbeischauen, ob du noch abhörst und meine Daten mitschreibst. Ja, du tust es noch. Deine Chefs snd bereit, mit der Industriespionage aufzuhören, sagen sie so unverblühmt, dass man meinen könnte, es wäre legal, in anderen Ländern Gesetze zu brechen, Partner zu belügen. Da hat doch dein Chef gemeint, es wäre doch sicherlich ein legitimes Interesse herauszufinden, wie hoch meine Kanzlerin bereit ist zu pokern, wenn es um Griechenland geht. Ja, wenn das so ist!

 

Vielleicht könntest du doch auch einmal herausfinden, wass die Banken so vorhaben, wo sie ihre Probleme haben. Dann könnten wir beide doch einfach die richtigen Aktien kaufen, hätten bald genug Geld zusammen, dass du dieses blöde Lauschen und ich die ewige Suche nach dir in der cyberworld einstellen können. Die Cayman-Islands sollen sehr schön sein . . . Wir könnten auch soziale Großtaten mit dem Wissen der Banken machen. Z. B. den Bankrott der vielen Länder verhindern - habt ihr dafür kein Programm?   

 

Aber ich weiss ja, du hörst mich ab und nicht auf mich. Das macht mich traurig, weil hilflos. Die heutige Rose drückt meine Trauer aus - wird es ein Morgen geben? Mata Hari? Tschüss.

 

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