Im Augenblick ist manches nachrangig zu sehen . . . 


. . . so etwa die regionale Betrachtung des Lebens.

 

Meine Absicht war es, die guten und die kritikwürdigen Seiten meiner Region aufzuzeigen. 

Die aktuelle Situation um die Frage der Unterbringung von Flüchtlingen und damit im Zusammenhang Lügen und Unterstellungen von Menschen - angeblich aus dieser Region und Nachbarn - über diese Flüchtlinge sind unerträglich, abstoßend und widersprechen jeglicher politischer Kultur, von der ich meinte, dass sie sich seit 1945 in Deutschland entwickelt hätte. Ich war stolz darauf, in dieser Zeit gelebt haben zu dürfen.

 

Ich war stolz darauf verweisen zu können, dass wir eine Phase ohne Krieg über zwei Generationen erleben durften, habe die "Kriege vor der Haustür" immer als regionale Konflikte angesehen. Jetzt muss ich erkennen, dass er auf uns zukommt. Das könnten wir abwehren.

 

Aber was ist der Preis, den weite Teile unserer Bevölkerung fordern? Tod und Elend für Millionen. Das sind keine Werte und Ziele, denen ich mich verpflichtet fühle. Es ist aber auch kein regionales Ereignis, obwohl es jegliches Handeln vor Ort beeinflusst.

 

Das, was hier passiert - mit Worten ! - ist nicht tolerabel. Ich möchte es aber weder verschweigen, wenn ich es mit dem Positiven überdecke, noch das Positive damit relativieren. Aber eine permanente Diskussion darüber wertet diese Menschen nur auf.

 

Deshalb schweige ich vorerst hier an dieser Stelle zu den Dingen und bitte darum, das zu verstehen.  

 

Meine Meinung werde ich, so ich eine äußern möchte, über  www.endeoffen.net   kund tun und sie wird nur ausnahmsweise einen konkreten Bezug zu meiner Region aufweisen.