Leserbriefe ab 2016

Das Jahr ist noch jung, warten wir ab, was noch kommen wird . . . 

Es kam nichts relevantes mehr.

 

Ein kleiner Aufreger zwar noch, nachdem ich an den Wahlleiter der Kommunalwahl / Bürgermeister einen Offenen Brief geschickt hatte, da aus meinem Wahllokal Unregelmäßigkeiten gemeldet worden waren, die ich z. T. auch selber wahrgenommen hatte:

  • Die Wahlurne konnte von Wählern während des Wahlvorgangs mühelos geöffnet werden. Sie war deutlich überfüllt.
  • Die Wahlurnen standen nicht im Blickfeld des Wahlvorstandes, die das also auch nicht sehen konnten ...
  • Die drei Wahlverschläge standen so eng beieinander, dass der, der die mittlere benutzen wollte, hinter dem Rücken der anderen Wähler  vorbei musste
  • Zudem waren die Wahlverschläge für die Stimmzettel zu klein

Weil ich nicht sofort Zeugen benannt und rd. 2 Seiten geschrieben hatte wurde ich in der Emszeitung als Oberlehrer bezeichnet. Mir wurde unterstellt, ich hätte die Kritik als schlechter Wahlverlierer geäußert. Mein Gott!

 

Als ich dann einen Zeugen benannte, besserte die Stadt nach und gab einen Verstoß zu. Er wäre aber nicht relevant für das Ergebnis - hatte ich auch nie behauptet. Der Wahlvorstand wurde nicht der Lüge bezichtigt und ich auch  nicht entlastet. Dass der Wahlausschuss also mit falschen Angaben des Wahlleiters seinen Beschluss fasste, blieb ebenso unerwähnt und folgenlos.